Gustave Courbet gilt als Wegbereiter der Moderne. Er wandte sich gegen die idealisierte Ästhetik des Klassizismus und der Romantik und machte stattdessen das Leben einfacher Menschen und die Wirklichkeit zum Gegenstand seiner Malerei. Bis zum 8. November zeigt das Museum Folkwang in Essen eine umfangreiche Retrospektive.
Im vergangenen Jahr eröffneten Martin Schumacher und Oliver Seibt Hundertneun – Raum für Kunst im Düsseldorfer Stadtteil Flingern. In der Ausstellung Architektur trifft Kunst zeigen bis zum 15. August sieben Künstler Ausschnitte ihrer Werke. An vier Tagen in der Woche ist die Galerie geöffnet, zur Not hilft ein Blick durchs Schaufenster.
Sein Geburtstag jährt sich am 16. Juli zum hundertsten Mal. Grund genug für die Galerie noir blanche in Düsseldorf, den Fotografen F.C. Gundlach mit einer Ausstellung zu ehren. Bis Ende August zeigt Volker Marschall „Ikonische Arbeiten“ des Modefotografen, der in den 1950-er bis 1970-er Jahren eine unverwechselbare Ästhetik schuf.
Freunde des Surrealismus sollten bei einem Besuch in Paris bis zum 19. Juli unbedingt im Musée de Luxembourg vorbeischauen. Dort werden derzeit 126 Werke der englischen Malerin Leonora Carrington gezeigt, die mit ihren fantastischen Bildern die Grenzen zwischen Mensch und Tier zerfließen lässt. Alexander Jordis-Lohausen hat sich die Gemälde angesehen.
Katharina Kippenberg, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt, war eine bedeutende Förderin der deutschen Literatur, Herausgeberin und Lektorin des Insel-Verlags. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Goethe-Museums erinnert die Ausstellung Aus dem Schatten noch bis zum 6. Dezember an die umtriebige Unternehmerin.
Etwa 200 Künstler werden Jahr für Jahr ausgewählt, um auf der Nordart, einer der größten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa, ihre Werke zu zeigen. Vom 6. Juni bis zum 4. Oktober sind die Kunstwerke in der Eisengießerei Carlshütte zu sehen. Der Kölner Künstler Bernd Reiter wird in diesem Jahr eine ganz besonders bemerkenswerte Installation ausstellen.
Die Kunst der Feste lautet der Untertitel der Ausstellung, die noch bis zum 28. April im Malkastenforum in Düsseldorf zu sehen ist. Der Künstlerverein Malkasten ist seit seiner Gründung immer auch Ort geselligen Zusammenseins. Nun wirft er einen Blick zurück auf die Umzüge und Künstlerfeste der Vergangenheit und stellt sie aktuellen künstlerischen Positionen gegenüber.
Vom 13. März bis zum 20. Mai gibt es im Wirtschaftsclub Düsseldorf die Ausstellung von Katharina Mayer und ihren Akademisten zu sehen. Die „Akademisten“ sind – ehemalige – Obdachlose, die unter der künstlerischen Betreuung der Fotografin Gelegenheit bekommen, ihre eigene Kunst weiterzuentwickeln. So treffen in der Gemeinschaftsausstellung verschiedene Stile zusammen.
Die Ausstellung im Arp-Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers Günther Uecker und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Insgesamt werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln.