Die Ausstellung im Arp-Museum Bahnhof Rolandseck ist die erste nach dem Tod des Künstlers Günther Uecker und dabei die letzte, an der er noch selbst mitgewirkt hat. Insgesamt werden 45 Werke aus sieben Jahrzehnten gezeigt – von frühen Nagelobjekten über kinetische Installationen bis zu späten Serien, die Ueckers spirituelle Haltung und sein humanistisches Weltbild spiegeln.
Neben Motiven des Alltags und der Konsumwelt ist die German Pop Art in den 1960-er und 70-er Jahren geprägt von Kritik am politischen Zeitgeist, Anti-Kriegs-Haltungen und Vergangenheitsbewältigung. In der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen sind noch bis zum 3. Mai zahlreiche Exponate aus der Sammlung Heinz Beck zu bewundern. Peter E. Rytz hat sich darauf eingelassen.
Mit mehr als 400 Geruchsrezeptoren kann der Mensch Tausende von Düften unterscheiden. Für den Kunstpalast in Düsseldorf Grund genug, sich dem Thema in einer Ausstellung zu widmen, die noch bis zum 22. März zu riechen ist. Peter E. Rytz war an Flakon und Dufthauben. Und er empfiehlt, auch gleich die Ausstellung Das fünfte Element mitzunehmen.
Vom 3. bis zum 17. Dezember zeigen Frederike Möller und Michalis Nicolaides eine Videoinstallation mit Musik von Erik Satie, der vor 100 Jahren starb. Der Ort der Ausstellung scheint ungewöhnlich. Das Hetjens-Museum ist ein Keramikmuseum im Herzen der Düsseldorfer Altstadt, das im Allgemeinen mehr Fans für Töpferkurse als für die Musik des französischen Komponisten anzieht.
Düsseldorf braucht eine neue Oper. Dazu ist ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben worden, der nun sein Ende in der Preisverleihung fand. Das Ergebnis: enttäuschend. Was das Architekturbüro Snøhetta abgeliefert hat, wirkt abweisend. Die gute Nachricht: Der erste Platz bedeutet nicht, dass der Entwurf auch umgesetzt wird.
Inzwischen scheint es rund um die Königsallee zum guten Ton zu gehören, leerstehende Ladenlokale mit bildender Kunst zu bestücken. Für Eigentümer wie Künstler liegen die Vorteile auf der Hand. Der Leerstand fällt nicht so ins Auge, und die Künstler bekommen die Gelegenheit, ihre Arbeiten einer größeren Laufkundschaft vorzustellen. Wolfgang Sohn hat das Rad ein bisschen weitergedreht.
Mit gleich drei Ausstellungen punktet die Sammlung Philara. Im Mittelpunkt steht das vom Internationalen Düsseldorfer Orgel-Festival mitverantwortete Klangsystem Modular Organ. Daneben ist eine Retrospektive des Malers Anton Henning zu betrachten. Und schließlich haben die Kuratorinnen sich Gedanken über den Sitz der Sammlung, eine 150 Jahre alte Glaserei, gemacht.
Der 1848 gegründete Künstlerverein Malkasten nahm erst 1977 die erste Künstlerin als Mitglied auf. In anderthalbjähriger Recherchezeit hat ein Team des Künstlervereins nun versucht, die Geschichte der Frauen zwischen 1977 und 1997 aufzuarbeiten. Entstanden ist eine Ausstellung, die bis zum 3. Februar kommenden Jahres zu sehen ist.
Fotografen sind Einzelkämpfer. Umso wichtiger, dass sie sich vernetzen, wenn sie sich weiterentwickeln wollen. Eine gute Gelegenheit bietet das „Networking-Event“, zu dem ein Düsseldorfer Fotohändler mit großem Aufwand einlädt. Spannend sind zwei Kurzvorträge, die sich mit der Zukunft der Fotografie und dem richtigen Umgang mit den sozialen Medien beschäftigen.