„Mit dieser Aufnahme möchte ich der zeitlosen Kraft der Musik Tribut zollen, die die gesamte Farbpalette der menschlichen Seele durchdringt“, sagt Esther Birringer über ihr neues Album. Ein hoher Anspruch, den sie mit einer ungewöhnlichen Programmzusammenstellung einlösen will. Schön, dass es ihr gelingt.
Saxofonistin Asya Fayeteva und ihre Kollegen präsentieren ihre Lesart der Goldberg-Variationen. Pianist Martin Kohlstedt veröffentlicht sein Album Kluft. Mit Reality Eaters will Komponist Robert Laidlow die Grenzen der Musik sprengen. Neuen Jazz gibt es von Lakecia Benjamin, alte Sonaten von Jan Dismas Zelenka.
Immer häufiger schalten 80 Prozent der deutschen Bevölkerung vorzeitig Radio- und Fernsehsendungen ab, bestellen ihre Zeitung ab und meiden Theaterbesuche, weil sie die Verballhornung der Sprache unerträglich finden. Fabian Payr und Dagmar Lorenz fragen in ihrem Buch, ob es einen Genderzwang gibt. Und verneinen.
Mahlers Symphonien werden von Andris Nelsons dirigiert. Spark meldet sich mit einem Feuerkuss zurück. Nadezda Pisareva und Georgy Tchaidze begeistern als Klavierduo. Naxos stellt eine neue Aufnahme von Tosca vor. Und Gabriele Leporatti hat Werke von Ferruccio Busoni und Sergej Rachmaninoff eingespielt.
Tatjana Dravenau und Pia Viola Buchert haben sich Lieder jüdischer Komponisten ausgesucht, die bisher kaum auf Aufnahmen zu finden sind. Ein Album ist entstanden, das weitab ausgetretener Pfade Preziosen von Ullmann, Gál, Wolfes und anderen vereint. Jutta Schwegler hat es sich angehört.
Siegfried Weischenberg hat die Bekenntnisse und Geständnisse von 36 deutschen „Medienlegenden“ zusammengetragen und untersucht, also solchen Menschen, die als Journalisten mit „Arier-Nachweis“ auch nach der NS-Diktatur weiterarbeiten konnten. Ralf Siepmann hat sich das 700-Seiten-Werk angeschaut.
Der April wird vielseitig. Ein Super-Pianist mit seinem bislang ambitioniertesten Projekt, ein Pianist, der aus dem Nichts heraus erfindet, barocker Gesang in neuer Interpretation, Klaviermusik auf der Orgel in bislang nicht gehörter Form sind ebenso dabei wie ein Duo, das sich Schubert nähert, und Meditatives, das fließt.
Was hat das Zeitalter des Barock mit der Gegenwart gemein? Pianistin Shorena Tsintsabadze findet, eine ganze Menge, und nimmt die gefundenen Parallelen zum Anlass, auf ihrem neuesten Album in die Welt des Barock zu reisen. Von Bach bis Rachmaninov reichen die Fundstücke.
Die Harfenistin Silke Aichhorn hat ihre mittlerweile 34. CD eingespielt und produziert. Mit den Miniaturen führt sie musikalisch durch Europa und nach Südamerika. Es sind Originalwerke und Bearbeitungen, die den Zauber der Harfe zeigen. Andreas H. Hölscher hat sich die Aufnahme angehört.