Mahlers Symphonien werden von Andris Nelsons dirigiert. Spark meldet sich mit einem Feuerkuss zurück. Nadezda Pisareva und Georgy Tchaidze begeistern als Klavierduo. Naxos stellt eine neue Aufnahme von Tosca vor. Und Gabriele Leporatti hat Werke von Ferruccio Busoni und Sergej Rachmaninoff eingespielt.
Tatjana Dravenau und Pia Viola Buchert haben sich Lieder jüdischer Komponisten ausgesucht, die bisher kaum auf Aufnahmen zu finden sind. Ein Album ist entstanden, das weitab ausgetretener Pfade Preziosen von Ullmann, Gál, Wolfes und anderen vereint. Jutta Schwegler hat es sich angehört.
Siegfried Weischenberg hat die Bekenntnisse und Geständnisse von 36 deutschen „Medienlegenden“ zusammengetragen und untersucht, also solchen Menschen, die als Journalisten mit „Arier-Nachweis“ auch nach der NS-Diktatur weiterarbeiten konnten. Ralf Siepmann hat sich das 700-Seiten-Werk angeschaut.
Der April wird vielseitig. Ein Super-Pianist mit seinem bislang ambitioniertesten Projekt, ein Pianist, der aus dem Nichts heraus erfindet, barocker Gesang in neuer Interpretation, Klaviermusik auf der Orgel in bislang nicht gehörter Form sind ebenso dabei wie ein Duo, das sich Schubert nähert, und Meditatives, das fließt.
Was hat das Zeitalter des Barock mit der Gegenwart gemein? Pianistin Shorena Tsintsabadze findet, eine ganze Menge, und nimmt die gefundenen Parallelen zum Anlass, auf ihrem neuesten Album in die Welt des Barock zu reisen. Von Bach bis Rachmaninov reichen die Fundstücke.
Die Harfenistin Silke Aichhorn hat ihre mittlerweile 34. CD eingespielt und produziert. Mit den Miniaturen führt sie musikalisch durch Europa und nach Südamerika. Es sind Originalwerke und Bearbeitungen, die den Zauber der Harfe zeigen. Andreas H. Hölscher hat sich die Aufnahme angehört.
Der österreichische Geiger und Komponist Yuri Revich lädt seine Hörer auf eine Reise durch die Welt ein, um inneren und universellen Frieden durch die Stimmen von Komponisten unterschiedlicher Herkunft und Kulturen zu erkunden. Ergänzt um eigene Kompositionen, ist eine zusammenhängende Erzählung entstanden.
Neues Jahr, neuer Service bei O-Ton. Einmal im Monat wollen wir künftig Alben in Kurzform vorstellen, die Sie interessieren könnten. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um Empfehlungen, sondern um Neuvorstellungen, die die Redaktion auswählt. Eine Einflussnahme der Labels oder der Künstler ist dabei ausgeschlossen.
Das Leben der Komponistin Mel Bonis liest sich wie eine Schnulze. Unter all den Fähigkeiten, über die ein Komponist verfügen muss, fehlte ihr die entscheidende: die Selbstvermarktung. So gelangen ihre Werke erst jetzt allmählich an die Öffentlichkeit. Das WDR-Sinfonieorchester hat Orchesterwerke von ihr eingespielt.