O-Ton

Kulturmagazin mit Charakter

Yardbird Sax Ensemble - Foto © O-Ton

Reportage

Ganz große Sause

Es werde Licht: So lautete das Motto des ersten gesamtstädtischen Festivals MeerMusik in Meerbusch. Nach zwei Jahren erzwungener Abstinenz wollte die Stadt ihren Musikern viele Bühnen bieten, um zu zeigen, dass sie immer noch da sind. Die Idee hatte Ekaterina Porizko, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich, die auch die Künstlerische Leitung übernahm. So fand am 11. Juni ein rauschendes Fest statt, das als Höhepunkt in einem abendlichen Konzert mündete.

Großartige Kulisse im Park von Haus Meer – Foto © O-Ton

Festival-Wetter! Bereits am Morgen zeigt das Themometer 22 Grad, die sich bei nahezu wolkenlosem Himmel im Laufe des Tages noch auf 26 Grad steigern werden. Meerbusch, Nachbarstadt von Neuss und Düsseldorf, hat sich herausgeputzt. Überall ist das große Ereignis des heutigen Tages plakatiert. MeerMusik wird das erste gesamtstädtische Festival werden. Davon werden viele Geschichten erzählt werden, und alle werden ein klein wenig anders lauten. Denn die Idee, die Ekaterina Porizko, Kantorin der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich, hatte, war, in jedem Stadtteil Musik erklingen zu lassen. Der Andrang der Bewerbungen war riesig, und so wird es an diesem Tag 50 Konzerte mit rund 500 Mitwirkenden an neun Standorten geben. Auch wenn die Wege vergleichsweise kurz sind, schafft kein Mensch, alle Konzerte zu besuchen. Und so musste sich jeder im Vorfeld intensiv mit dem Programm auseinandersetzen und seine eigene Route für diesen Tag finden. Gemeinsamer Startpunkt allerdings ist der Park von Haus Meer, der heute für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Es werde Licht: So lautet nicht nur das Motto des Festivals, sondern das ist auch Thema der Andacht, mit der das Festival beginnt. Zwei Jahre lang waren viele Künstler gezwungenermaßen so gut wie unsichtbar. Auch deshalb gefiel der Stadt die Idee Porizkos so gut, den Meerbuscher Künstlern viele Bühnen zu bieten, auf denen sie zeigen können, dass es sie noch gibt. Seit dem 24. Februar hat das Motto noch eine ganz andere Bedeutung. Denn der Angriff Russlands auf die Ukraine bereitet auch in Deutschland vielen Menschen Sorge um das Leid der Mitmenschen in der Ukraine. Und so wird dieses schreckliche Ereignis auch Thema vieler Aufführungen, wenn in den Programmen immer wieder Musik erklingt, die Hoffnung verbreiten soll. Erstes Großereignis nach der Eröffnung ist der Auftritt der Chöre aus dem Mataré-Gymnasium auf der Piazza der Bethlehem-Kirche. Fast 150 Sänger versammelt Lehrerin und Chorleiterin Stella Antwerpen um sich, nach Klassen respektive Jahrgangsstufen geordnet. Auch ein Lehrer- und Eltern-Chor ist mit dabei. Die Chöre der Klassen 5 bis 7 eröffnen mit The Rhythm of Life von Cy Coleman, ehe es dann mit jung nach alt weitergeht. Komm, sing ein Lied von Thomas Sproll intonieren die Fünftklässler, bevor die Choristen der Klasse 6 mit Get Lucky von Daft Punk weitermachen. Und mitten im Safe and Sound von Ryan Takacas Merchant wird Antwerpen, die die Sänger auf einem elektrischen Piano begleitet, auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Ihr Computer zeigt plötzlich keine Noten mehr, sondern ein Thermometer, das rot leuchtet. Das Gerät ist überhitzt. Elegant überspielt sie ihr Entsetzen, dann springen die Schüler mit ihren Noten ein, bis das Gerät wieder einsatzbereit ist. Das Publikum auf der Piazza – Eltern, Großeltern zuvörderst – bemerken außer einer kurzen Unruhe so gut wie nichts. Nach Talking to the Moon von Bruno Mars und Stand up von J. Campbell und C. Echeumuna-Erivo schließt der Lehrer- und Eltern-Chor die erste Runde mit Mr Blue Sky vom Electric Light Orchestra in einem Arrangement von Roger Emerson. In einem zweiten Auftritt werden dann unter anderem noch Lieder wie Imagine von John Lennon oder 99 Luftballons von Nena erklingen. Eine großartige Leistung der Schüler und der Technik, denn Antwerpen ist bei dem Open-Air-Auftritt auf Nummer sicher gegangen und hat die Auftritte mikrofonieren lassen, um nicht auf die Akustik vor Ort angewiesen zu sein. Eine gute Entscheidung vor allem deshalb, weil die Technik hier perfekte Arbeit leistet.

Es ist auch ein Zeichen gegen den Krieg

Während das Publikum vor Ort bleibt, bleibt die Russische Kammerphilharmonie St. Petersburg vorläufig unter sich. 1990 wurde das Orchester von Absolventen des St. Petersburger Staatskonservatoriums gegründet und hat seinen Sitz in Köln. Heute soll es das Abschlusskonzert gestalten und probt deshalb in der Büdericher Christuskirche unter Leitung von Porizko. Die begleitet nämlich nicht nur als Kantorin Gottesdienste an der Orgel, sondern arbeitet außerdem als Pianistin, Chorleiterin und immer häufiger als Dirigentin – wenn sie nicht gerade selbst komponiert oder ein Festival leitet. Am Flügel hat Severin von Eckardstein Platz genommen. Und was die Musiker da von Edvard Griegs Klavierkonzert a-moll op. 16 hören lassen, ist mehr als vielversprechend. Während der nachfolgenden Mittagspause im Gemeindesaal findet in der Kirche eine Trauung statt. Es geht hier zu wie im Taubenschlag. Da würde manch ein Küster in deutschen Kirchen verwundert die Augen reiben, was in der kleinen Stadtteilkirche so alles los ist. Denn gleich nach der Pause steht das Orchester wieder bereit, um mit den Sängern den zweiten Teil des Abschlusskonzertes zu probieren. Vorher gibt es noch ein nettes Gespräch mit einer Musikerin, die auf eine lange Erfahrung im Orchesterbetrieb zurückblicken kann. „Eigentlich mag ich Dirigentinnen nicht. Ich habe viele Dirigenten erlebt, aber mit Dirigentinnen komme ich gewöhnlich nicht zurecht“, erzählt sie in der Mittagssonne. „Bei ihr“, bedeutungsvoll geht ihr Bick in Richtung Porizko, „war das total anders.“ Beim zweiten Anlauf habe sie bereits Vertrauen fassen können, und seitdem liefe es wie geschmiert. Na, wenn das so ist, darf man ja für den Abend Großes erwarten.

Inga Bachmann – Foto © O-Ton

Vorerst allerdings geht es musikalisch in eine völlig andere Richtung. Denn auch das gehört zum Konzept des Festivals. Es soll keine vorgeschriebenen Musikstile oder -genres geben. Und so hat direkt am Eingang des Campingplatzes am Rheinufer im Stadtteil Langst-Kierst – gleich gegenüber der Postkartenansicht des Düsseldorfer Stadtteils Kaiserswerth – das Yardbird Sax Ensemble Aufstellung genommen. 2014 hatte das 16-köpfige Ensemble unter Leitung von Nikolay Kazakov seinen ersten Auftritt in Meerbusch. Dreizehn von ihnen haben sich heute vor der Rheinkulisse versammelt und versorgen so nicht nur das Publikum, das eigens zum Auftritt gekommen ist, sondern auch die Menschen in der vollbesetzten „Strandbar“ des Campingplatzes. Dabei kommen die Grundklänge von der Festplatte, über die die Saxofonisten ihren Sound legen. Vom Bar Blues, Rocking Soul Revue, Big Spender, No Time to Die bis zu, ja, Imagine gibt es zehn Titel zuzüglich einer Zugabe, die das Publikum begeistern. Natürlich schafft man das nicht in der vorgesehenen halben Stunde, also heißt es sich sputen, um zum nächsten Konzert zu kommen. Ilverich ist der vielleicht kurioseste Stadtteil. Er besteht aus einer Straße, und man muss schon aufpassen, dass man die Ortsschilder bemerkt. Dort gibt es einen hübschen, kleinen Platz mit einem Heldendenkmal, neben dem ein Bücherschrank aufgebaut ist. Auch hier gibt es Verspätung. Aber auch Wasser. Dazu wird man hier herzlich eingeladen. Kleiner Ort, kleiner Auftritt. Der aber wird ganz groß. Inga Bachmann ist Liedermacherin, Poetin, Sängerin und Gitarristin. Der technische Aufwand, der bei diesem Festival betrieben wird, ist eindrucksvoll. In Ilverich empfängt ein Tontechniker mit seinem Equipment die Künstler, und „natürlich“ gibt es erst einen Soundcheck, ehe Bachmann mit elektrisch verstärkter Gitarre und Ukulele Stücke aus ihrem Album Das Aber der Dinge präsentieren kann. Hier tritt ein Mensch auf, der noch Spaß an Sprache und Wortwitz hat. In Stücken wie Eigentlich oder Plusquamperfekt geht es um Wortbedeutung, aber auch schöne Poesie wie in Tag am See gibt es. Wer an diesem idyllischen Ort nicht verweilen kann, weil das nächste Konzert in Osterath wartet, kann dem Auftritt nicht bis zum Schluss folgen. Aber es gibt schon einen Konzerttermin, bei dem dann auch das ganze Album vorgestellt wird. Am 14. Oktober wird Bachmann in der Büdericher Bethlehemkirche auftreten. Unbedingt empfehlenswert.

Das Festivalfieber erfasst die Stadt

Unter dem Titel Überraschend anders ist das Konzert von Giuliano Betta unter Wert angekündigt. Betta ist von Hause aus Dirigent und hat unter anderem am Theater Krefeld Mönchengladbach mit den Niederrheinischen Sinfonikern und am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen gearbeitet. Dass er im Rathauspark von Osterath kein Orchester durch Opern führen wird, ist schon klar, aber dass er Gäste und ein Bühnenprogramm mitbringt, dass sich höchst anspruchsvoll gestaltet, hätte schon deutlicher Worte in der Ankündigung bedurft. Trotzdem sind die steinernen Sitzbänke vor der Rotunde vollbesetzt. Auch Spaziergänger und Hundeausführer bleiben spontan stehen, um dem zu lauschen, was Betta auf dem Programmzettel stehen hat.

Auch hier steht ein Klavier. Der junge Klavierbauer und -stimmer Marten Overath hat sich zum Ziel gesetzt, alle Spielstätten mit Bedarf mit frisch gestimmten Instrumenten zu versorgen. Das ist mehr als ambitioniert. Wir werden ihm später noch begegnen. Vorläufig beginnt Betta mit seinem Programm, das eigentlich auch gut einen Flügel vertragen hätte. Aber das Klavier, das Overath hier platziert hat, begeistert mit seinem Klang und so taugt es auch für die Begleitung von Arien unter freiem Himmel. Den Auftakt macht die Orchestergeigerin Sayaka Nakajima, die zur Klavierbegleitung von Betta zwei Lieder aus ihrer Heimat Japan vorträgt. Eine Wohltat in dem malerischen – nebenbei bemerkt auch sehr kinderfreundlichen – Park in lauer Sommerluft. Dann treten die lyrische Koloratur-Sopranistin Nicole Dubinsky und die dramatische Sopranistin Stephanie DeCiantis auf, um mit anspruchsvollen Werken zu glänzen. Nach Come scoglio, der Fiordiligi-Arie aus Mozarts Così fan tutte, ertönt allen Ernstes Der Hölle Rache, das ist die Arie der Königin der Nacht in der Zauberflöte, ehe Sull’aria, das Duettino aus der Hochzeit des Figaro, den Mozart-Reigen schließt. Mit My Yiddish Momme, ein jüdisches Volkslied, beschließt Dubinsky den ersten Teil.

Giuliano Betta mit Gästen – Foto © O-Ton

Nach einer kurzen Pause geht das etwas überdimensionierte Programm weiter. Nakajima spielt eine Chaconne von J. Fery Rebel in historischer Aufführungspraxis, nicht ohne dem Publikum auch noch die Besonderheiten eines historischen Geigenbogens zu erläutern. Neben weiteren Arien kommt auch der Spaß nicht zu kurz, wenn Mein Herr Marquis aus der Fledermaus erklingt. Ein wenig Sehnsucht schleicht sich ins Herz, als DeCiantis das neapolitanische Volkslied Sul mare luccica von Teodoro Cottrau intoniert, für dessen Berühmtheit unter anderem Enrico Caruso gesorgt hat. Nach einer ebenfalls wunderbar vorgetragenen Elegie von Nakajima geht der Vortrag mit dem berühmten Katzenduett von Gioachino Rossini zu Ende. Es ist ein bisschen wie der Besuch des Märchenwaldes in der Kindheit. An immer wieder überraschenden Stellen gab es diese Häuschen, in denen die Fantasie-Gestalten der Märchen plötzlich Wirklichkeit wurden. Und diese kleine Traurigkeit, dass der Märchenwald zu groß ist, um alle Häuschen an einem Tag zu besuchen. Ganz im Gegenteil ist jetzt Eile angesagt, um zurück in den Park von Haus Meer zu kommen.

Geplant ist hier auf den eigens frisch gemähten Wiesen, die von historischem, halb verfallenem Gemäuer umgeben sind, einen glänzenden Abschluss eines wunderbaren Tages zu veranstalten, der den Besuchern nachhaltig im Gedächtnis bleiben soll. Und es wird gelingen.

Griegs Klavierkonzert ist in Deutschland so gut wie unbekannt. Eine Schande, wie Severin von Eckardstein in Begleitung der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg unter Leitung von Ekaterina Porizko unter Beweis stellt. Ein einmaliges Erlebnis, an das man in Meerbusch noch lange denken wird. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass man hier sehr auf Sicherheit organisiert hat und die Musiker deshalb alle in ein Zelt verbracht wurden. Das wäre unter freiem Himmel natürlich noch einmal ein ganz anderer Anblick gewesen. Aber so kann der Klang sich trichterförmig auf dem Platz verbreiten und seine volle Pracht entfalten. Nachdem von Eckardstein aus den lyrischen Stücken Griegs noch den Schmetterling in vollendeter Interpretation zu Gehör gebracht hat, gibt es mit der Pause auch einen letzten stilistischen Wechsel. Sehr schön ist, dass sehr viele der Musiker, die man tagsüber kennengelernt hat, auch zum Abschlusskonzert gekommen sind. Und auch Overath taucht wieder auf. Er stimmt tatsächlich den Flügel in der Pause neu. Wie so viele andere Helfer ist er ebenfalls von Porizkos Idee so begeistert, dass sein Engagement keine Grenzen kennt, auch wenn ihm die Erschöpfung mittlerweile im Gesicht geschrieben steht. Nach dem grandiosen Vortrag des Klavierkonzerts ist so etwas wie Euphorie auf dem Platz eingekehrt, und so schlägt der zweite Teil des Abends in die richtige Kerbe.

Gregor Prächt, Ekaterina Somicheva, Ekaterina Porizko, Tiina-Maria Enckelmann und Stella Antwerpen – Foto © O-Ton

Jetzt ist die Zeit für champagnerbeschwipste Evergreens. Porizko läutet sie mit der Ouvertüre der Fledermaus ein. Herrlich akzentuiert verleitet sie das Orchester zu jener Walzerseligkeit, die bis heute beglückt. Gleich darauf betritt Graf Orlofsky die Bühne. Stella Antwerpen hat sich in eine schwarze „Uniform“ geworfen, um in selten gehörter Leichtigkeit, ganz ohne alberne Allüren, Ich lade gern mir Gäste ein zu erzählen. Ihr „Chacun à son goût“ – jeder nach seinem Geschmack – lässt das Herz höher schlagen. Anschließend erscheint Ekaterina Somicheva in einem atemberaubenden, silberfarbenen Paillettenkleid als Rosalinda, um die Klänge der Heimat zu zelebrieren. Begann Antwerpen mit der jugendlichen Verspieltheit des Grafen, hält mit Somicheva die Dramatik Einzug. Die große Geste wird vom Publikum mit gleicher Bewunderung genossen wie der Schalk der Hosenrolle. Der große Auftritt von Tenor Gregor Prächt, der eigens aus Zürich angereist ist, ist jeder Oper würdig. Seine Souveränität beeindruckt auch die jüngsten Gäste. Als es Rückkopplungen beim Mikrofon gibt, beschließt er kurzerhand, darauf zu verzichten und begibt sich in das Publikum, um dort seine Arie Non t’amo più – ich liebe dich nicht mehr – vorzutragen. Da lässt sich trotz kleiner stimmlicher Schwierigkeiten, die Prächt mit Heuschnupfen erklärt, was gerade jeder Allergiker sehr gut versteht, der Zauber großer Oper im Abendhimmel hören. Tiina-Maria Enckelmann darf anschließend in champagnerfarbener Abendrobe mit dem Vilja-Lied aus der Lustigen Witwe von Franz Lehár verzaubern, ehe die Damen zum Finale der Fledermaus im zweiten Akt einladen. Da wird noch einmal angestoßen, ehe tosender Applaus die Gäste von den Stühlen reißt. Und Porizko trifft die richtige Entscheidung, wenn sie sich als Zugabe nur noch für ein kleines Mussorgsky-Stück entscheidet, um die Euphorie aufrechtzuerhalten, die sich über dem Park wie leichtes Parfüm ausgebreitet hat.

Da kann man zum Ausklang noch von den Geschichten hören, die andere Menschen an diesem Tag erlebt haben. Allesamt beglückend, aber eigentlich war die selbstgewählte Route doch die schönste. Chöre in perfekter Akustik, Saxofonklänge am Rhein, eine Liedermacherin mit wunderbarem Humor und sprachlicher Begabung, die man heute nur noch selten findet, ein Team, das sich mit einem üppigen Programm in die Herzen des Publikums eingegraben hat. Damit kann man zufrieden sein. Die Organisation, gerade für eine Erstausgabe eines Festivals, erstaunlich gut. Und Ekaterina Porizko? Die hat sich – dank ihrer vielen Helfer, wie sie selbst immer wieder betont – heute in das Geschichtsbuch der Stadt Meerbusch eingetragen, indem sie eine Vision verwirklicht hat. Gratulation. Auf das nächste Festival müssen die Meerbuscher Bürger jetzt zwei Jahre warten. Wer es nicht aushalten kann: Porizko und Somicheva geben ihr nächstes Konzert am kommenden Samstag im Alten Küsterhaus in Büderich. Und auch dann werden sie wieder daran arbeiten, Hoffnung und Zuversicht gegen das Kriegsgeschehen zu verbreiten.

Michael S. Zerban

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