Ekaterina Porizko hat es beruflich vom Rhein an die Isar verschlagen. Seit Jahresbeginn ist die frisch promovierte Musikerin als Landeskirchenmusikdirektorin für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern tätig. Hier erzählt sie exklusiv, wie sie das Amt mit dem eindrucksvollen Titel ausgestalten will und welche Herausforderungen sie sieht.
Das weltweit größte Klavierereignis seiner Art wirft seine Schatten voraus. Der Schwerpunkt liegt auf zwei ungarischen Komponisten. Ein Ort wird zur Residenz. Viele prominente Pianisten aus den Gebieten Klassik und Jazz werden das Programm bestreiten. Mit dabei ist eine Kultband der elektronischen Musik. Hartmut Sassenhausen berichtet.
Zu Jahresbeginn sorgt die Hamburgische Staatsoper für nicht weniger als mindestens bundesweite Aufmerksamkeit. Intendant Tobias Kratzer bringt nicht etwa wieder Opernmuseum auf die Bühne, sondern punktet mit einer Uraufführung, die spektakulärer kaum sein könnte. Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek liefern den Stoff, den Kratzer selbst inszeniert.
Mit einem zweijährigen Mammutprojekt will die Volksoper Wien zur musikalischen Früherziehung in Volksschulen beitragen. 300 Kinder sollen so erreicht werden. Grundlage ist das erfolgsgekrönte Musical Matilda nach dem Kinderbuch von Roald Dahl. Künstlerischer Höhepunkt des Projekts wird eine Aufführung an der Volksoper 2027 werden.
Bereits zum achten Mal findet ein Festival statt, dass sich nahezu deutschlandweit ausbreitet und sich zum Ziel gesetzt hat, in die vielfältige Welt der jüdischen Musik einzutauchen. In sieben Konzerten geht es von den historischen Schätzen eines Abraham Levie bis hin zu zeitgenössischen Bearbeitungen, die Tradition und Moderne verbinden.
Die Begeisterung am Opernmuseum hat ihre Grenzen. Wenig attraktive Inszenierungen erschweren Wiederaufnahmen. Wie also kann man dem Publikum das Repertoire schmackhaft machen? Die Hamburgische Staatsoper hat sich etwas einfallen lassen, noch die letzte Aufführung einer Wiederaufnahme zum Publikumsmagneten werden zu lassen.