O-Ton

Kulturmagazin mit Charakter

Das Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, zeigt Haltung und hat ein Banner mit dem Artikel 1 des Grundgesetzes aufgehängt. Intendant Michael Schulz findet passende Worte. - Foto © Christoph Nagler

Aktuelle Nachrichten

Ab in die Tonne
Oper Düsseldorf - Foto © O-Ton

Düsseldorf

Ab in die Tonne

Da hat die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg ein aufwändiges „Rückschaujournal März 2020 – Mai 2021“ unter dem Titel Alles bleibt anders herausgegeben. Prinzipiell eine gute Idee, hat man von der Arbeit des Opernhauses im vergangenen Jahr doch eher wenig gesehen. Leider ist das rund 90-seitige Werk komplett unleserlich, weil es vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt. Da wird viel Steuergeld verschwendet, weil ein Kulturinstitut die deutsche Rechtschreibung nicht beherrscht. Schade.

Von Comedy bis Klassik
Foto © Christoph Krey

Tagestipp

Von Comedy bis Klassik

Neuss – Vom 3. bis zum 11. Juli legt die Stadt Neuss zum zweiten Mal das Festival Kulturgarten auf, das im vergangenen Jahr als Notlösung gezeigt worden war und dabei einen großen Erfolg zeigte. Und weil in diesem Jahr die Open-Air-Bühne bereits für das eben zu Ende gegangene Shakespeare-Festival aufgebaut wurde, fiel die Entscheidung leicht, den Kulturgarten zu erneuern. Bei moderaten Preisen gibt es eine bunte Kulturmischung, die den Sommer verschönert. Schon die Auftaktveranstaltung war sehr gut besucht.

Spielortverlegung
Central in Düsseldorf - Foto © O-Ton

Düsseldorf

Spielortverlegung

Aufgrund der Unwetterwarnungen, die Niederschläge bis zu 200 l/m² ankündigen, werden die Aufführungen des Asphalt-Festivals, die für den 13. und 14. Juli auf den Außenbühnen geplant waren, in die Spielstätte Central am Hauptbahnhof verlegt. Betroffen sind vor allem zwei Konzerte und eine Lesung. Nähere Informationen über die Einzelheiten, auch welche Besonderheiten es bezüglich Corona zu beachten gilt, werden auf der Website des Festivals ständig aktualisiert. Hier klicken, um zur Website zu kommen.

Bis zur Rente
Jens-Daniel Herzog - Foto © Staatstheater Nürnberg

Nürnberg

Bis zur Rente

Staatsintendant und Operndirektor Jens-Daniel Herzog hat seinen Vertrag mit der Stiftung Staatstheater Nürnberg um weitere acht Jahre verlängert. Herzog, der Bayerns größtem Mehrspartenhaus seit der Spielzeit 2018/19 künstlerisch vorsteht, wird seine Intendanz bis 2031 fortsetzen. Eine seiner zentralen Aufgaben in dieser Zeit wird der Umzug in eine Ausweichspielstätte im Rahmen des bevorstehenden Bauvorhabens Opernhaus sein. „Im Geist der Gemeinsamkeit wollen wir das Haus in die Zukunft führen“, sagte der Intendant.

Zweite Ehrung
Claudia Mahnke - Foto © Barbara Aumüller

Frankfurt

Zweite Ehrung

Am 4. Juli erhielt Claudia Mahnke zum zweiten Mal den Ehrentitel Kammersängerin – diesmal von der Oper Frankfurt verliehen. Bereits 2006 erhielt die Mezzosopranistin die Auszeichnung von der Staatsoper Stuttgart. Während ihres Gesangsstudiums in Dresden gab sie 1991 ihr Debüt als Opernsängern. Nach Stationen in Chemnitz und Stuttgart ist sie seit 2006 Ensemblemitglied der Frankfurter Oper. Parallel verfolgte sie eine internationale Karriere, die sie in der kommenden Spielzeit an die Met bringen wird.

Kurdischer Kulturpreis
Ihsan Othmann und Uwe Eric Laufenberg - Foto © Staatstheater

Wiesbaden

Kurdischer Kulturpreis

Am 3. Juli wurde Uwe Eric Laufenberg, Intendant des hessischen Staatstheaters Wiesbaden, der kurdische Kulturpreis „Preis für friedliche Koexistenz und Kreativität“ verliehen. Vor zehn Jahren hatte Laufenberg als Intendant der Kölner Oper die erste Oper im Irak aufgeführt. Die Produktion mit dem Kölner Ensemble und dem Gürzenich-Orchester unter Konrad Junghänel wurde in Sulaimanyya im Kunstpalast gezeigt. Ihsan Othmann war maßgeblich an der Organisation der Gastspielreise beteiligt.